Gábor Császár

Gábor Császár
Gábor Császár
Gábor Császár
im August 2013 beim Sparkassen-Cup
Spielerinformationen
Geburtstag 16. Juni 1984
Geburtsort Celldömölk, Ungarn
Staatsbürgerschaft Ungarn ungarisch
Körpergröße 1,86 m
Spielposition Rückraum links
  Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
2001–2007 Ungarn Dunaferr SE
2007–2008 Danemark Viborg HK
2008–2008 SpanienSpanien CB Cantabria Santander
2008–2009 Danemark Viborg HK
2009–2010 FrankreichFrankreich Chambéry Savoie HB
2010–2013 Ungarn KC Veszprém
2013–2015 FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain
2015–2021 Schweiz Kadetten Schaffhausen
2021–2022 Schweiz GC Amicitia Zürich
Nationalmannschaft
Debüt am 17. Januar 2004[1]
gegen Saudi-Arabien Saudi-Arabien
  Spiele (Tore)
Ungarn Ungarn 247 (845)[2]
Stand: 9. Juli 2022

Gábor Császár [ˈɡaːbor ˈʧaːsaːr] (* 16. Juni 1984 in Celldömölk, Ungarn) ist ein ehemaliger ungarischer Handballspieler. Er ist 1,86 m groß.

Császár wurde im Rückraum vielseitig eingesetzt; so spielte er bei Veszprém noch meist als Rückraum-Mitte, bei Viborg meist auf Rückraum-Links.

Gábor Császár debütierte in der ersten ungarischen Liga 2001 bei Dunaferr SE. Schnell stieg der talentierte Regisseur zum Nationalspieler und besten Torschützen seines Teams auf; seine größten Erfolge mit der Mannschaft blieben aber letztlich die ungarischen Pokalsiege 2003 und 2004 sowie viermal der dritte Platz in der ungarischen Meisterschaft. Nachdem ihm bei der WM 2007 auch der internationale Durchbruch geglückt war, war er kurzzeitig auch beim deutschen VfL Gummersbach im Gespräch, im Sommer 2007 zog er aber zum dänischen Club Viborg HK. Nach Ende der dänischen Meisterschaft half Császár von April bis Juni 2008 kurzfristig beim spanischen Erstligisten CB Cantabria Santander aus. Im Sommer 2009 wechselte er zu Chambéry Savoie HB[3], wo er jedoch nur eine Saison spielte. Ein Jahr später schloss er sich dem ungarischen Verein KC Veszprém an, mit dem er dreimal in Folge das Double gewann. Nach der Saison 2012/13 wechselte er zum französischen Erstligisten Paris Saint-Germain.[4] Mit Paris gewann er 2014 den französischen Pokal. Im Februar 2015 schloss er sich den Kadetten Schaffhausen an.[5] Mit den Kadetten Schaffhausen gewann er 2015, 2016, 2017 und 2019 die Meisterschaft sowie 2016 den SHV-Cup. In der Saison 2021/22 stand er beim Ligakonkurrenten GC Amicitia Zürich unter Vertrag.[6] Anschließend übernahm Császár das Amt des Sportdirektors beim ungarischen Erstligisten HÉP-Cegléd.[7]

Zwischen 2004 und 2019 bestritt Gábor Császár 247 Länderspiele für die ungarische Männer-Handballnationalmannschaft. Mit 845 Toren ist er zweiterfolgreichster Torschütze seines Landes nach Péter Kovács (1797). Mit Ungarn wurde er bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Vierter, außerdem nahm er auch an der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2007 in Deutschland teil, belegte aber nur den 9. Platz. Im Sommer 2012 nahm er an den Olympischen Spielen in London teil und belegte erneut den vierten Platz.

Weblinks

Commons: Gábor Császár – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Artikel im Kölner Stadtanzeiger über einen angeblich bevorstehenden Wechsel Császárs zum VfL Gummersbach
  • Gábor Császár in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
  • Gábor Császár in der Datenbank der LNH (französisch)
  • Gábor Császár in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)

Einzelnachweise

  1. keziszovetseg.hu: Császár Gábor, abgerufen am 20. Oktober 2017
  2. kezitortenelem.hu Válogatott játékosok rangsora - férfi abgerufen am 31. August 2021
  3. Til- og afgange Jack & Jones Ligaen
  4. Karuzela transferowa w Europie - cz. 2
  5. handball-world.com: Ungarischer Nationalspieler wechselt von Paris Saint-Germain zu Kadetten Schaffhausen, abgerufen am 6. Januar 2016
  6. handball-world.news: Gábor Császár wechselt nach Zürich, abgerufen am 14. Dezember 2020
  7. handball-world.news: Gabor Csaszar kehrt in sein Heimatland zurück und wird Sportdirektor bei ungarischem Aufsteiger, abgerufen am 9. Juli 2022
2017 gegründet
Lebenswerk

Dominique Gmür • Giorgio Behr

Legenden

Marc Baumgartner  • Cho Chi-hyo  • Antoine Ebinger  • Peter Hürlimann  • Robert Jehle  • Kang Jae-won  • Carlos Lima Fuentes  • Robert Kostadinovich  • Manuel Liniger  • Christian Meisterhans  • Martin Rubin  • Stefan Schärer  • Max Schär  • Iwan Ursic  • Arūnas Vaškevičius  • Karin Weigelt  • Ernst Züllig  • Andy Schmid

Nationale Liga

Martin Engeler  • Martin Friedli  • Rahel Furrer  • Annina Ganz  • Silvia Häfliger  • Jaqueline Hasler-Petrig  • Marcel Hess  • Fabienne Huber  • Gabriela Kottmann  • Marco Kurth  • Yvonne Leuthold  • Andreas Merz  • Azra Mustafoska  • Barbara Umbricht  • David Graubner  • Severin Brüngger

Ausländische Spieler

Edin Bašić  • Georgios Chalkidis  • Emil Feuchtmann Pérez  • Filip Jícha  • Gábor Császár  • Tamara Bösch

Nationalmannschaft

Nicole Dinkel  • Manuela Brütsch

Trainer

Arno Ehret  • Veronika Keller  • Urs Mühlethaler  • Goran Perkovac  • Martin Rubin

Schiedsrichter

Andre Philipp Buache  • Marco Meyer

Vereine

TSV St. Otmar St. GallenTSV St. Otmar St. Gallen TSV St. Otmar St. Gallen

2007: Dragan Jerković | 2008–2009: Andy Schmid | 2010: Manuel Liniger | 2011: Peter Kukučka | 2012: Jakub Szymanski | 2013–2014, 2018: Lukas von Deschwanden | 2015: Marcel Hess | 2016–2017: Gábor Császár | 2019: Nicolas Raemy | 2020: Hleb Harbus | 2021: keine Vergabe | 2022: Joan Cañellas

2007: Alexander Mierzwa | 2008: Chen Pomeranz | 2009: Misha Kaufmann | 2010: Borna Franic | 2011–2012: Daniel Stahl | 2013: Boris Stankovic | 2014: Julian Krieg | 2015–2016: Lukas von Deschwanden | 2017: Gábor Császár | 2018: Lucius Graf | 2019: Marvin Lier | 2022: Aleksander Spende

Personendaten
NAME Császár, Gábor
KURZBESCHREIBUNG ungarischer Handballspieler
GEBURTSDATUM 16. Juni 1984
GEBURTSORT Celldömölk, Ungarn